Naturjuwelen der Schorfheide

Die Schorfheide ist bekannt für ihre großen, oft unzerschnittenen Waldgebiete und gehört mit nur 28 Einwohnern pro km2 zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Wegen ihres Naturreichtums beherbergt sie ein Biosphärenreservat, in dem sich sogar ein UNESCO-Weltnaturerbe befindet.


Für viele, selten gewordene Tiere und Pflanzen ist das 1.300 km2 große Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zum Refugium geworden.

Der Graue Kranich erreicht hier die größte Brutdichte in Europa. Drei der vier deutschen Adlerarten brüten in der Schorfheide, darunter der extrem seltene Schreiadler, von dem es in Deutschland gerade mal noch 100 Brutpaare gibt.

Auch der seltene Schwarzstorch und die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Europäische Sumpfschildkröte haben hier bis heute überlebt, genauso wie der fleischfressende Sonnentau, das Wollgras und uralte „Huteeichen“, die schon den dreißigjährigen Krieg gesehen haben. 

Den „Grumsin“, ein von Menschenhand weitgehend unberührt gebliebener Buchenwald, hat die UNESCO im Jahr 2011 gar zum Weltnaturerbe erhoben.

-> Zu den Naturführungen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin